Die 5 schlimmsten Weihnachtsgeschenke für den Partner

Im Zuge einer Online-Hebung hat die Online-Partnervermittlung Parship 1.839 weibliche und männliche Singles zwischen 18 und 65 Jahren befragt, welche Geschenke vom Partner die Stimmung am Weihnachtsabend vermiesen könnten. Immerhin gaben 33 % der befragten Personen (42 % der Männer und 24 % der Frauen) an, dass ein Geschenk ein Geschenk sei und schließlich die Geste zähle, auch wenn es möglicherweise unpassend ist.

Jede 11. befragte Person gab zudem an, dass sie von ihrem Partner kein Geschenk erwartet, wobei sich hier die Geister scheiden: Während noch 12 % der Männer angaben, dass sich zu Weihnachten nichts geschenkt wird, sind es nur noch 5 % der Frauen, die an Weihnachten geschenkemäßig nichts erwarten.



Etwas Praktisches: Eine Küchenmaschine oder einen Trockenrasierer kaufe ich mir lieber selbst!

Schatz, was wünscht du dir zu Weihnachten? Kaum eine Frau würde auf diese Frage wohl die Antwort geben: „Einen Pürierstab oder einen Wasserkocher, benötige ich sowieso.“ 21 % der Frauen halten dies für das schlimmste Geschenk, das ein Partner an Heiligabend machen kann. Dem gegenüber hätten lediglich 6 % der Männer ein Problem damit, ein nützliches Geschenk zu erhalten, das früher oder später sowieso selbst angeschafft werden würde. Im Mittelwert also 14 % aller befragten Personen, die ein solches Geschenk für das schlimmste Weihnachtsgeschenk halten.

Etwas Liebloses: Ein Paar Socken oder eine Flasche Parfüm sind mir einfach zu langweilig!

Insgesamt 13 % der befragten Personen wären mit einem 0815-Geschenk unzufrieden, das ohne große Überlegung vom Partner gekauft wurde. Man würde hier erwarten, dass Männer ein solches Geschenk als weniger tragisch ansehen würden, jedoch liegen Männer und Frauen mit dieser Sichtweise erstaunlicherweise gleichauf – jeder 7. Mann und jede 7. Frau gaben an, dass ein einfallsloses Geschenk nicht unbedingt förderlich für die Stimmung am Heiligabend wäre.

Etwas Improvisiertes: Wenn man dem Geschenk anmerkt, dass es Last Minute entstanden ist, wäre ich gekränkt.

Jede 7. Frau (14 %) möchte sich nicht mit einem Geschenk zufriedengeben, über das sich offensichtlich keine Gedanken gemacht wurde und welches in letzter Minute besorgt wurde. Die Herrenwelt zeigt sich hier weitaus pragmatischer: lediglich 8 % der Männer hält es für tragisch, ein improvisiertes und auf den letzten Drücker besorgtes Geschenk zu erhalten. Möglicherweise liegt der Trick aber auch darin, es so herüberzubringen, als ob sich schon über einen langen Zeitraum Gedanken über dieses Geschenk gemacht wurde.

Etwas Unpassendes: Ein zu kleines/großes Shirt oder gar nicht meinem Stil entsprechendes Geschenk würden mich echt enttäuschen!

Schon durchaus weniger kritisch als ein praktisches oder liebloses Geschenk sehen die Befragten ein solches an, das unpassend ist, weil es entweder größentechnisch nicht passt oder einfach nicht dem Geschmack des/der Beschenkten entspricht. Zwar wären 10 % der Frauen mit einem solchen Geschenk noch unzufrieden, bei den Männern sind es dann nur noch 7 %. Immerhin hat sich der Partner dann wohl Gedanken gemacht. Frei nach dem Motto „Gute Freundschaften sollten die Wahrheit verkraften“ ist an dieser Stelle, abhängig natürlich von der Beziehung zum Geschenkgeber und unter Einbeziehung einer diplomatischen Vorgehensweise, angebracht die Wahrheit zu übermitteln, insofern es dann im nächsten Jahr ein passenderes Geschenk geben soll.

Etwas Unpersönliches: Nichts ist schlimmer als ein Gutschein!

Mit einem Gutschein kann man keine falschen Geschmacksnerven treffen, das geht immer – denkste. Jede 12. Frau (8 %) und jeder 14. Mann (7 %) sind der Meinung, dass ein Gutschein unter dem Weihnachtsbaum einfach unpassend ist und sich hier ebenfalls keine ausreichenenden Gedanken gemacht wurden, was dem Partner/der Partnerin wirklich gefallen könnte.

Verwendete Medien: © Sebastian Gauert – Fotolia.com

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