Eine Einführung in die Welt der Luxusuhren

In Zeitalter des Smartphone sollte man meinen, dass eigentlich die klassische Armbanduhr überflüssig geworden ist. Trotzdem stehen Luxusuhren am Handgelenk hoch im Kurs. Solche Uhren stehen für Wertbewusstsein, Stil und für Beständigkeit. Sie verbinden sehr edle Materialien mit modernster Technik und Technologie sowie einer alten Handwerkskunst.

Rolex Luxusuhren

Die Technik

Bei jeder Luxusuhr, unabhängig davon ob ein Quarz- oder Mechanik-Modell, handelt es sich um ein Meisterwerk, in dem mehrere Hundert Komponenten perfekt und aufwendig verarbeitet worden sind. Auch gibt es Ausführungen, bei denen vom ersten Entwurf bis zur fertigen und perfekten Luxusuhr mehrere Jahre vergehen. Gerade bei mechanischen Ausführungen handelt es sich teilweise um kleine Kunstwerke, die mit dem vorhandenen ausgeklügelten Zusammenspiel von Zeigern, Federn und Zahnrädern funktionieren. Dabei werden die mechanischen Modelle von einer spiralförmigen Feder angetrieben. Auch findet man darunter Modelle, die jeden Tagen von Hand aufgezogen werden müssen. Es gibt jedoch auch heutzutage solche Zeitmesser, die sich automatisch aufziehen, eben eine Automatikuhr. Viele exklusive Modelle findet man etwa bei www.uhrinstinkt.de.

Bei den Quarzuhren sorgt ein Quarzkristall für den Antrieb in der Uhr. Dabei ist für die erforderliche elektrische Spannung eine Batterie zuständig, die unter normalen Umständen ein bis zwei Jahr haltbar ist.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass mechanische Luxusuhren nicht auf die Sekunde genau gehen. Dabei können Abweichungen bis zu sechs Sekunden pro Tag entstehen. Wenn jemand mit dieser kleinen Abweichung nicht leben kann, für den sind dann Chronometer eventuell eine Alternative. Diese Ausführung wird auch einer gesonderten Genauigkeitsprüfung unterzogen.

Dabei sind bei der Auswahl einer Luxusuhr neben dem Uhrwerk auch das Schutzglas und das Gehäuse wichtig.

Die unterschiedlich eingesetzten Materialien

Gold

Wenn man die Absicht hat, sich eine goldene Luxusuhr zuzulegen, sollte man auf die Härte und Reinheit achten. Dabei sind 18 Karat ideal. Hierbei ist dann die Uhr robust, aber auch kratzempfindlicher als Edelstahl.

Edelstahl

Bei einer Edelstahl-Ausführung handelt es sich um die etwas günstigere Alternative gegenüber einer Platin-Ausführung. Dabei ist der dort verwendete Edelstahl sehr widerstandsfähig, aber auch pflegeleicht.

Titan und Karbon

Wenn das Gehäuse aus Karbon ist, wirkt es extrem leicht und ist trotzdem sehr robust. Auch Titan ist sehr leicht, jedoch etwas weicher als andere Materialen für das Gehäuse.

Die Funktionen

Mechanische Uhren sind gerade im Luxusbereich häufig eine Kombination aus technischer Perfektion, Qualitätsarbeit sowie Tradition. Der Nachteil liegt jedoch etwas in der Pflege, die hier sehr kostspielig ist. Eine solche mechanische Ausführung muss alle 5 Jahre bei einem Uhrmacher in deren Einzelteile zerlegt werden und wird danach wieder zusammengesetzt.

Auch ist eine mechanische Funktion nicht so präzise, wie dies bei den Quarzuhren der Fall ist. Auch können Quarzuhren zu einem überschaubaren Kostenaufwand gepflegt und gewartet werden.

Zusätzlich gibt es eine Vielzahl von Zusatzfunktionen. Dabei sind Wochen- und Datumsanzeigen sehr gefragt. Für die Sportler und den Trägern oder Trägerinnen gibt es eine integrierte Stoppuhr. Wenn man häufig mit Wasser Kontakt hat, gibt es hierzu wasserdichte Lösungen. Auch ein ewiger Kalender sowie eine Minutenrepetition sind sehr gefragt. Aber auch hier gilt der Grundsatz, dass eine solche Uhr, bei der die Extras sehr aufwendig sind, desto teurer wird eine solche Ausführung.

Die richtige Pflege

Bei Luxusuhren handelt es sich um eine Art Schmuck, der genauso wie Schmuck, sorgfältig gepflegt und behandelt werden muss. Dabei sollte man vor allem die beigefügte Gebrauchsanweisung beachten.

Auch sollte man bedanken, dass sowohl das Glas als auch der Mechanismus der Uhr sehr empfindlich ist. Deshalb sollte man Stöße oder Schläge vermeiden. Auch vor einer sportlichen Betätigung, unabhängig davon, ob es sich um Golf oder Jogging handelt, sollte die Uhr deshalb abgenommen werden.

Auch beim Saunieren oder Schwimmen kann eine solche Ausführung Schaden nehmen. Die dort vorhandenen größeren Temperaturschwankungen sowie Feuchtigkeit sind nicht gut für das Innenleben. Davon ausgenommen sind spezielle Taucher- und Sportuhren.

Wenn Kondenswasserbildung auftritt, sollte man die Luxusuhr sofort zum Uhrmacher bringen. Die Uhr sollte auch nicht im Badezimmer, sondern immer geschützt und trocken aufbewahrt werden. Häufig erhält man beim Kauf eine gepolsterte Box zur speziellen Aufbewahrung.

Auch sollte man eine solche Uhr nicht für längere Zeit neben einem Fernseher, einem Computer oder ähnliche Ausführungen liegen lassen. Die hier eventuell entstehende magnetische Strahlung kann dazu führen, dass Teile im Inneren verschoben werden. Sollte einmal eine solche Uhr nicht richtig funktionieren, gibt es beim Uhrmacher auch die Möglichkeit, dies mit Hilfe eines Entmagnetisierungsgerätes zu beheben.

Auch ist es sinnvoll, die Uhr nach dem Tragen mit einem feuchten Tuch abzuwischen, um dadurch Rückstände von Handcreme, Schweiß oder Bodylotion zu entfernen. Die Zwischenräume bei den einzelnen Gliederarmbändern kann man mit Wattestäbchen oder eine etwas weicheren Zahnbürste säubern.

Grundsätzlich sollte man keine scharfen Reinigungsprodukte verwenden, weil diese der Oberfläche schaden und bei einigen Metallarten auch eine Korrosion in Gang setzen.

Immer benötigt eine solche Uhr-Ausführung eine Grundreinigung. Dies sollte man beim Uhrmacher mit Hilfe eines Ultraschallgeräte durchführen lassen. Auch wird von Experten geraten, einmal im Jahr die Uhr von einem Fachmann (Uhrmacher) überprüfen zu lassen.

Wenn man eine Luxusuhr nur zu ganz besonderen Anlässen trägt, ist es sinnvoll, die Uhr in einem sogenannten Uhrbeweger aufzubewahren. Ein solches Gerät sorgt dafür, dass die Uhr nicht stehen bleibt. Das Gerät sorgt dafür, dass laufend der Aufziehmechanismus aktiviert wird. Wenn die Uhr über einen Handaufzug verfügt, sollte man diese regelmäßig, im Normalfall täglich, aufziehen.

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